18. Juli 2025 – Entlassungsfeiern der Abschlussjahrgänge
Ein sehr besonderes Ereignis im Leben eines jeden lag an diesem Tag in der Luft. Es gab für die beiden möglichen Abschlüsse an unserer Schule zwei Feiern. Auf denen gelang es den Klassenlehrerinnen und -lehrern den Jugendlichen ein so hohes Maß an Wertschätzung entgegenzubringen, wie es nur irgend ging. Das geschah in der Feier des ESA-Abschlusses durch persönliche Ansprache gepaart mit Hervorhebung der Stärken von jeder, jedem Einzelnen. Kleine humorvolle Anekdoten wurden liebevoll zum Besten gegeben und jeder konnte sich wiederfinden in dem was gesagt wurde. Eingerahmt wurde die Veranstaltung vom gefühlvollen Klavierspiel Shant Nazaryans aus der 9a, der dafür auch vom Publikum, seinen Lehrerinnen und Lehrern und Mitschülerinnen und Mitschülern mit Hochachtung bedacht wurde. Einige der Schülerinnen und Schüler waren so ergriffen von allem, dass als die Kinder der 2c mit den Wünschen für die Großen kamen, das ein oder andere Taschentuch gezückt werden musste. Herr Nemitz, Herr Kock, Herr Jessen und auch Frau Janz für die Sanitäterinnen und Sanitäter mochten ihre Absolventen kaum gehen lassen und bedachten sie bei besonderen Leistungen außerhalb des Unterrichts und später auch im Zusammenhang mit ihren Zeugnissen mit allerhand guten Worten und Wünschen.
Die zweite Feier an diesem Tag folgte sogleich und eingeleitet wurde sie von einem sehr launigen Kurzfilm des WPK „Kunst & Informatik“, der in Episoden den Vergleich des Verhaltens in Situationen als Grundschülerin, -schüler und dem jetzigen Verhalten in der Schule zog. Das Schülersprecherteam, der Bürgermeistern Herr Peetz und Herr Hubert fanden für alle hilfreiche Worte und ein Fotorückblick, der auch schon Teil der vorigen Veranstaltung war, gab Zeit alles etwas sacken zu lassen und in Erinnerungen zu verweilen. Dann ging es in einen sehr spaßigen Teil mit tollem Gesang und überraschenden Auftritten. Schülerinnen und Schüler der Musik-AG sangen, tanzten, rappten „Nur ein Wort“ von Wir sind Helden.
Dass die Schülerinnen und Schüler die Hauptpersonen dieser Veranstaltung sind, zeigte dieser und auch der letzte Beitrag. Vor allem wurde es aber auch in den Reden der Klassenlehrerin Frau Reimann und des Klassenlehrers Herrn Ammann dazwischen deutlich. Diese waren so persönlich von Seiten der Lehrkräfte aber auch so direkt den Absolventen gewidmet, dass es allen ans Herz ging. Auch nur mittelbar betroffene konnten nicht anders als beeindruckt sein, vom Maß der persönlichen Ansprache der Schülerinnen und Schüler und von der Ergriffenheit der Lehrkräfte in diesem Moment der Würdigung aber auch des Abschieds. Frau Reimann sagte, dass man immer zweimal weint, einmal, wenn man die Klasse bekommt und dann, wenn man sie gehen lassen muss. Herr Ammann traf den gleichen Ton und berichtete ebenfalls humorvoll aus dem Unterricht und gab u.a. auch einen erkenntnisreichen Einblick in sein Vokabelheft, aus dem er beispielhaft die, je nach Betonung und Ergänzungen, vielfältigen Bedeutungen des Wortes „Alter!“ preisgab. Als die Tränen getrocknet waren, konnte man gespannt sein und sich wieder auf etwas freuen, denn die meisten Jugendlichen verschwanden auf einmal hinter die Bühne und es folgten drei Tänze in aufwändigen Choreographien, die wohl nicht eben mal in ein paar Stunden einstudiert worden sind. Das hat außergewöhnlichen Einsatz auf allen Ebenen erfordert. Den letzten Tanz sollten dann alle mittanzen können, was zunächst für einige wohl noch etwas abstrakt klang. Aber auf der Bühne wurde auf einmal versiert paarweise getanzt. Später wurden Angehörige aufgefordert, es wurde aber auch spontan mit den Sitznachbarn oder mit jemandem, mit dem man schon immer mal tanzen wollte getanzt. So klang die Veranstaltung ausgelassen tanzend aus und besser konnte es nicht enden. Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern zum Abschluss und auch denjenigen, die nach der neunten Klassen noch weiter zur Schule gehen können, um die zehnte Klasse zu besuchen. (He)
Feier der neunten Klassen:
Feier der zehnten Klassen:
Klassenfotos groß:
